Industrie 4.0, im Mittelstand noch nicht angekommen


Auch wenn das Thema Industrie 4.0 bereits seit Jahren diskutiert wird, scheint es bislang bei den deutschen Mittelständlern nur teilweise umgesetzt zu sein.

Die Aufgabenstellungen der Digitalisierung oder von Industrie 4.0 lassen sich nicht einfach nebenher bewältigen. Sie bedürfen vielmehr einen Strategiewechsel der Unternehmen und ein solcher fordert enorme Vorbereitungen ein. Deshalb hadern viele Unternehmen schon, bevor sie überhaupt mit einer Umsetzung anfangen.

Wir empfehlen unseren Kunden eine Art „Task Force Industrie 4.0“ aufzubauen – ein Team, dass die bestehenden Unternehmensprozesse kennt. Ein Team daß bereit ist, diese Unternehmensprozesse zu überdenken und neue, digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. Damit man sich dabei nicht verzettelt, empfiehlt sich eine strategische Vorgehensweise. Wir haben hierfür ein Fünf-Stufen-Modell entwickelt, das hilft, sich auf das Wesentliche zu fokussieren.

Zunächst sollte das bestehende Businessmodell überprüft und mit digitalen Aspekten erweitert werden. Dann gilt es zu entscheiden, ob man den zukünftigen Weg als Unternehmen alleine oder im Verbund mit Partnern gehen möchte.
Dann muss definiert werden, ob das neue Businessmodell allein durch das Unternehmen gestemmt werden kann bzw. welche Leistungen oder Services dazugekauft werden müssen. Sobald eine Vision entworfen wurde, geht es darum, den definierten Prozess zu digitalisieren. Wir empfehlen klein zu starten und zu schauen, wie sich schnelle Erfolge erzielen lassen. Hier kommen – je nach Anforderung – die Themen Datenintegration und -austausch sowie deren Analyse ins Spiel. Das Ergebnis sind smarte Daten und Prozesstransparenz.

Die Daten werden zusammengeführt und “intelligent gemacht”. Werden beispielsweise Konfigurationsdaten, mit der physischen Umgebung, etwa einem Produktionsbetrieb, vernetzt, können neue individuelle Produkte entstehen. Diese Kombination aus virtueller und physischer Welt erzeugt den Nutzen und damit den Wettbewerbsvorteil.